Hubmagnete
Hubmagnete werden von Magnetbau Schramme kundenspezifisch entwickelt und anschließend in Serie produziert. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und Kompetenz, um Ihr Projekt zum Erfolg zu führen.
Entdecken Sie nachfolgend eine vielfältige Auswahl unterschiedlichster Hubmagnet-Typen.


Hubmagnete - Produktdetails
Vorteile & Aufbau von Hubmagneten
Magnetbau Schramme entwickelt und produziert schon seit einem halben Jahrhundert Hubmagnete in Klein- und Großserien für die unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen.
Hubmagnete werden vorwiegend als Antriebselemente eingesetzt, um lineare oder auch rotatorische Bewegungen zu erzeugen.
Ein Hubmagnet besteht typischerweise aus einem Gehäuse, einer Spule mit elektrischen Anschlüssen, einem beweglichen Anker und einem Eisenkern. Die Funktionsweise eines Hubmagneten wird hauptsächlich durch die Anzahl der Windungen der Spule und die Stromstärke bestimmt, da diese Faktoren die erzeugte Magnetkraft beeinflussen. Zusätzlich spielen die Auswahl des Materials und die geometrische Gestaltung der einzelnen Komponenten eine entscheidende Rolle, um die Leistung zu optimieren und die Effizienz zu steigern.
Es gibt verschiedene Typen von Hubmagneten: Proportionalmagnete bieten eine stufenlose Kraft- und Wegregelung und sind ideal für präzise Steuerungen in Ventilen und Aktuatoren. Schaltmagnete ermöglichen schnelle An-Aus-Schaltungen und finden beispielsweise Anwendung in Automatisierungssystemen. Umkehrhubmagnete erzeugen Bewegungen in beide Richtungen und werden u.a. in Positioniersystemen eingesetzt. Doppelhubmagnete ermöglichen zwei verschiedene Hublängen und sind zum Beispiel in Fahrzeugtechnik und Fördersystemen nützlich. Hubmagnete sind in Bereichen wie Medizintechnik, Hydraulik und Pneumatik weit verbreitet und helfen immer dort, wo eine präzise und zuverlässige Steuerung von Bewegungen erforderlich ist.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass wir keine Standardware haben. Die folgenden Hubmagnete sind lediglich Beispiele für in Serie umgesetzte Kundenprojekte.
Hubmagnete: Branchen
Unsere Branchenvielfalt
Hubmagnete sind in zahlreichen Branchen unverzichtbar: In der Sicherheitstechnik gewährleisten sie etwa zuverlässige Türschließmechanismen, während sie in Nutzfahrzeugen zur Unterstützung von Steuerungssystemen beitragen. In der Medizintechnik regeln sie die Bewegungen medizinischer Geräte, und in der Lebensmittelindustrie werden sie in Sortier- und Verpackungsprozessen sowie zur präzisen Dosierung verschiedener Medien eingesetzt.
Dank Expertise, Flexibilität und Innovationskraft bietet Magnetbau Schramme maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Branchen. Durch die genaue Analyse der spezifischen Anforderungen entwickeln wir Hubmagnete, die exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.
Unser Managementsystem nach ISO 9001 & IATF 16949 unterstützt uns bei der Sicherstellung der Qualitätsanforderungen während der Entwicklung & Produktion von Hubmagneten.


Marco Kiene
Geschäftsleitung | CSO

Anwendungsbeispiel Hubmagnet
Verriegelung Handlingsysteme bei Spritzgussmaschinen
Ein Hubmagnet in einem Handhabungssystem einer Spritzgussmaschine dient der präzisen Arretierung und Verriegelung beweglicher Teile. Durch seine elektromagnetisch erzeugte Hubbewegung fixiert er Komponenten sicher in einer definierten Position oder löst sie gezielt. Dies gewährleistet die zuverlässige Positionierung und Stabilität des Systems während des Betriebs und erhöht so die Prozessgenauigkeit und Sicherheit.


Marco Kiene
Geschäftsleitung | CSO
Weitere Informationen über Hubmagnete
Ein Hubmagnet wandelt elektrische Energie in eine lineare mechanische Bewegung um. Er besteht aus einer Spule, einem Eisenkern und einem beweglichen Anker. Wenn elektrischer Strom durch die Spule fließt, entsteht ein Magnetfeld, das den Anker in Richtung des Kerns zieht. Diese Bewegung erfolgt entlang einer definierten Achse und kann präzise gesteuert werden. Stoppt der Stromfluss, wird der Magnetismus unterbrochen. Der Anker kehrt oft unterstützt durch eine Feder in seine Ausgangsposition zurück. Diese lineare Bewegung ermöglicht es, Kräfte zu übertragen, Bauteile zu bewegen oder mechanische Schaltungen auszuführen. Der Hubmagnet bietet somit eine zuverlässige und steuerbare mechanische Funktion.
Aufbau eines Hubmagneten
- Gehäuse: Das Gehäuse eines Hubmagneten besteht meist aus ferromagnetischem Material, wie Eisen oder Stahl. Es umschließt den Magnetkern und die Spule und leitet das Magnetfeld, indem es den Fluss der magnetischen Feldlinien optimiert und die Ausbreitung des Magnetfeldes in unerwünschte Richtungen minimiert. Zudem schützt das Gehäuse die Spule vor äußeren Einflüssen wie Vibrationen, Feuchtigkeit und mechanischen Beschädigungen.
- Spule: Die Spule eines Hubmagneten setzt sich aus einer Drahtwicklung zusammen, die meist auf einem Spulenkörper aufgebracht ist. Der Draht ist typischerweise aus hochleitfähigem Material wie Kupfer hergestellt. Die Anzahl der Windungen, die Stromstärke und die Form der Spule bestimmen die Eigenschaften des erzeugten Magnetfeldes und damit die Funktionalität des Hubmagneten.
- Anker: Der Anker ist das bewegliche Element des Hubmagneten, das im bestromten Zustand darauf abzielt, den optimalen Zustand des Eisenkreises zu erreichen. Dabei wird der Arbeitsluftspalt minimiert, und der Anker bewegt sich in Richtung des Eisenkerns.
- Eisenkern: Der Eisenkern ist das feststehende Element im Hubmagneten, auf das der Anker bei aktivierter Spule zubewegt wird. Der Eisenkern verstärkt das Magnetfeld und verbessert die Effizienz des Hubmagneten.
- Elektrischer Anschluss: Der elektrische Anschluss von Hubmagneten ist entscheidend für deren zuverlässigen Betrieb und die sichere Integration in verschiedene Systeme. Abhängig von der spezifischen Anwendung und Bauweise kommen unterschiedliche Arten von elektrischen Anschlüssen zum Einsatz.
Vorteile von Hubmagneten
Ein wesentlicher Vorteil von Hubmagneten ist ihre beeindruckende Kraft. Im Vergleich zu herkömmlichen Dauermagneten können Hubmagnete deutlich höhere magnetische Kräfte erzeugen, was sie ideal für Anwendungen macht, die eine starke Magnetkraft erfordern.
Zudem zeichnen sich Hubmagnete durch ihre Vielseitigkeit aus. Sie finden sich in zahlreichen Anwendungen, von industriellen Maschinen bis hin zu Unterhaltungssystemen, wie z. B. in Aufzügen, automatisierten Förderanlagen und verschiedenen Antriebsmechanismen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die präzise Steuerbarkeit der Hubmagnete. Sie können schnell und genau aktiviert werden, wodurch sie für Anwendungen geeignet sind, die eine zügige und präzise Regelung der magnetischen Kraft verlangen.
Zusätzlich sind Hubmagnete äußerst effizient, da sie nur dann Strom verbrauchen, wenn sie aktiviert sind. In Kombination mit Permanentmagneten können sie sogar in stromlosen Zuständen genutzt werden.
Zusammenfassung: Was sind die größten Vorteile von elektromagnetischen Systemen bzw. der Magnettechnik?
- Robuste Bauart und geringe Störungsempfindlichkeit
- Schnelle Bewegung mit hoher Dynamik und großen Kräften
- Geringer technischer Aufwand im Vergleich anderen technischen Lösungen
- Einfache elektrische Ansteuerung
- Großer Arbeitstemperaturbereich
- Geringe Anzahl beweglicher Teile
- Hohe Lebensdauer und keine Wartung nötig
- Hohe Schutzarten und Explosionsgeschützte Produkte
- Kann in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden
Hubmagnete - Fragen & Antworten
Wie werden Hubmagnete produziert?
Die Produktion von Hubmagneten beginnt mit der Wicklung der Spule, wobei meist Kupferdraht präzise um einen Spulenkörper gewickelt wird. Der ferromagnetische Anker, meist aus Stahl, wird maschinell bearbeitet und auf die erforderlichen Toleranzen gebracht. Spule und Anker werden anschließend in ein Gehäuse eingebaut, das oft aus Metall oder Kunststoff besteht, um mechanische Stabilität zu gewährleisten. Schließlich erfolgt die Montage der Anschlüsse und elektrischen Kontakte, gefolgt von Tests, um die Funktionalität und Qualität zu prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Elektromagneten und einem Permanentmagneten?
Der Unterschied zwischen einem Elektromagneten und einem Permanentmagneten liegt in der Art und Weise, wie das Magnetfeld erzeugt wird: Ein Elektromagnet erzeugt ein Magnetfeld nur, wenn ein elektrischer Strom durch eine Drahtspule fließt, sodass sein Magnetfeld ein- und ausgeschaltet sowie in seiner Stärke variiert werden kann. Ein Permanentmagnet hingegen erzeugt dauerhaft ein konstantes Magnetfeld ohne den Einsatz von elektrischer Energie und kann nicht abgeschaltet werden.

Welche maximale Zug- oder Druckkraft kann der Hubmagnet ausüben?
Die maximale Zug- oder Druckkraft eines Hubmagneten hängt von seiner Baugröße, dem Spulenstrom und der magnetischen Materialqualität ab. Typischerweise liegen die Kräfte im Bereich von wenigen Newton bis mehreren Tausend Newton, abhängig vom Anwendungsfall. Die Kraft nimmt mit zunehmender Distanz zwischen Anker und der Magnetfeld erzeugenden Spule ab, weshalb die maximale Kraft innerhalb der Spule am größten ist.
Wie lange hält der Hubmagnet unter Dauerbetrieb, und wie hoch ist seine Lebensdauer?
Die Lebensdauer eines Hubmagneten hängt von der Betriebsfrequenz, Last, Umgebungstemperatur und der Qualität der verwendeten Materialien ab, und kann je nach Einsatzbereich zwischen einigen Tausend Schaltzyklen bis zu mehreren 100 Millionen Schaltzyklen liegen. Bei Dauerbetrieb kann die Lebensdauer durch thermische Belastungen und mechanischen Verschleiß der beweglichen Teile begrenzt werden. Regelmäßige Wartung und der Einsatz geeigneter Kühlsysteme können die Lebensdauer verlängern.
Kann der Hubmagnet in meiner spezifischen Umgebung eingesetzt werden, z.B. bei hohen Temperaturen oder Feuchtigkeit?
Ja, Hubmagnete können für spezifische Umgebungen angepasst werden, indem hitzebeständige Materialien und Abdichtungen verwendet werden. Für den Einsatz bei hohen Temperaturen oder Feuchtigkeit müssen spezielle Modelle mit Schutzarten wie IP65 oder höher gewählt werden, um zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.
Welche Spannungen und Stromstärken benötigt der Hubmagnet für den Betrieb?
Hubmagnete sind in der Regel für Spannungen von 12 V bis 230 V ausgelegt, abhängig von der Anwendung und der Baugröße, wobei sowohl Gleich- als auch Wechselstromvarianten realisierbar sind. Der benötigte Strom variiert typischerweise zwischen einigen Milliampere und mehreren Ampere, abhängig von der gewünschten Magnetkraft und der Spulenauslegung. Höhere Spannungen oder Stromstärken führen in der Regel zu stärkeren Magnetkräften, erfordern aber auch angepasste Steuer- und Sicherheitssysteme.
Wie schnell ist die Reaktionszeit des Hubmagneten, und wie präzise ist die Hubbewegung?
Die Reaktionszeit eines Hubmagneten liegt typischerweise im Millisekundenbereich, meist zwischen 10 und 100 ms, abhängig von Bauart und Ansteuerung. Die Präzision der Hubbewegung hängt von der mechanischen Konstruktion und der Steuerung ab, wobei Toleranzen im Bereich von Bruchteilen eines Millimeters erreichbar sind. Für Anwendungen mit hoher Präzisionsanforderung können speziell abgestimmte Modelle verwendet werden.
